Le coeur joyeux - un cantique d'été de Paul Gerhardt traduit

1. Le cœur joyeux, va, prends plaisir

aux dons que Dieu nous fait jaillir

en cette ère estivale !

Vois donc les jardins embellis

nous régalant de fleurs et fruits,

des parfums qu’ils exhalent !

 

2. Les arbres portent beau feuillage,

le sol fait pousser maints herbages

pour couvrir sa poussière.

Narcisses, tulipes, épis        Gehaus 

ont des habits bien plus jolis

que Salomon sut faire.

 

3. Le geai s’élève dans les airs,

le merle quitte son repère,

s’évade dans l’orée.

Le talentueux rossignol

emplit de son chant tous les cols,

les monts et les vallées.

 

4. La poule emmène ses petits.

Les nids de cigogne s’édifient ;

Vol’nt haut les hirondelles.

La biche agile, le faon menu,

heureux, tous deux ont accouru

dans les prés d’herbes belles.

 

5. Torrents, ruisseaux vont ruisselant,

se flanquent d’arbres ombrageant

leurs plages abondantes.

Y sont menés par les bergers,

de tout graciles agnelets

et leurs mères allaitantes.

 

6. L’essaim d’abeilles sans répit

part butiner, va là et ci

quérir la glu mielleuse.

Le jus exquis du cep sucré

vient bientôt à maturité

aux côtes lumineuses.

 

7. Le blé mûrit au champ jaune or,

promet le pain du réconfort

qui nourrit la confiance.

Loué sois-tu, ô Dieu si grand,

ta bonté qui régale tant

dans la surabondance.

 

8. Rien n’y fait, je dois chanter :

 le grand ouvrage du grand Dieu

m’emplit de tant de joies.

Je chante car suis enchanté,

je fais résonner la beauté

que le Très-Haut déploie.

  

13. Viens au secours de mon esprit

pour que je produise des fruits

selon ta bienveillance.

Fais que l’été de ton amour

 éveille en moi le grand retour

de la vie en confiance.

 

14. Fais monter en moi ton Esprit,

la sève qui donne la vie

pour que je prenn’ racine.

Fais que je porte en ton honneur

dans ton jardin les belles fleurs

de la grâce divine.

 

15. Choisis-moi, Seigneur, je te prie,

pour entrer dans ton paradis

à la fin du voyage.

Si la santé m’est préservée

Je veux ici et là chanter

Ta bonté sans ambages.

(J. Grauling, été 2013)

Paul Gerhardt 1656


1. Geh’ aus mein Herz und suche Freud
In dieser schönen Sommerzeit
An deines Gottes Gaben
Schau an der schönen Gärtenzier
Und siehe wie sie mir und dir
|: Sich ausgeschmücket haben :|

2. Die Bäume stehen voller Laub
Das Erdreich decket seinen Staub
Mit einem grünen Kleide
Narzissen und die Tulipan
Die ziehen sich viel schöner an
|: Als Salomonis Seide :|.

3. Die Lerche schwingt sich in die Luft
Das Täublein fliegt auf seiner Kluft
Und macht sich in die Wälder
Die hochbegabte Nachtigall
Ergötzt und füllt mit ihrem Schall
|: Berg Hügel Tal und Felder :|.

4. Die Glucke führt ihr Völklein aus
Der Storch baut und bewohnt sein Haus
Das Schwälblein speist die Jungen
Der schnelle Hirsch das leichte Reh
Ist froh und kommt aus seine Höh
|: In’s tiefe Gras gesprungen :|.

5. Die Bächlein rauschen in dem Sand
Und malen sich an ihrem Rand
Mit schattenreichen Myrten
Die Wiesen liegen hart dabei
Und klingen ganz vom Lustgeschrei
|: Der Schaf’ und ihrer Hirten :|.

6. Die unverdroßne Bienenschar
Fliegt hin und her, sucht hier und da
Ihr edle Honigspeise
Des süßen Weinstocks starker Saft
Bringt täglich neue Stärk’ und Kraft
|: In seinem schwachen Reise :|.

7. Der Weizen wächset mit Gewalt
Darüber jauchzet jung und alt
Und rühmt die große Güte
Des, der so überflüssig labt
Und mit so manchem Gut begabt
|: Das menschliche Gemüte :|.

8. Ich selber kann und mag nicht ruhn
Des großen Gottes großes Tun
Erweckt mir alle Sinnen
Ich singe mit, wenn alles singt
Und lasse was dem Höchsten klingt
|: Aus meinem Herzen rinnen :|.


9. Ach denk ich bist Du hier so schön
Und läßt Du’s uns so lieblich gehn
Auf dieser armen Erde
Was will doch wohl nach dieser Welt
Dort in dem reichen Himmelszelt
|: Und güldnen Schlosse werden? :|

10. Welch hohe Lust, welch heller Schein
Wird wohl in Christi Garten sein!
Wie wird es da wohl klingen?
Da so viel tausend Seraphim
Mit unverdroßnem Mund und Stimm
|: Ihr Halleluja singen :|.

11. Oh wär ich da, o stünd ich schon
Ach süßer Gott vor Deinem Thron
Und trüge meine Palmen!
So wollt ich nach der Engel Weis’
Erhöhen Deines Namens Preis,
|: Mit tausend schönen Psalmen :|.

12. Doch gleichwohl will ich weil ich noch
Hier trage dieses Leibes Joch
Auch gar nicht stille schweigen.
Mein Herze soll sich fort und fort
An diesem und an allem Ort
|: Zu Deinem Lobe neigen :|.

13. Hilf mir und segne meinen Geist
Mit Segen, der vom Himmel fleußt,
Daß ich Dir stetig blühe;
Gib, daß der Sommer Deiner Gnad
In meiner Seele früh und spat
|: Viel Glaubensfrücht erziehe :|.

14. Mach in mir Deinem Geiste Raum,
Daß ich Dir werd ein guter Baum,
Und laß mich Wurzeln treiben;
Verleihe, daß zu Deinem Ruhm,

ich Deines Gartens schöne Blum
|: Und Pflanze möge bleiben :|.

15. Erwähle mich zum Paradeis,
Und laß mich bis zur letzten Reis
An Leib und Seele grünen;
So will ich Dir und Deiner Ehr
Allein und sonstern Keinem mehr
|: Hier und dort ewig dienen. :|

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